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Pressestimmen zu den Dreharbeiten

 

Alexandra Plank, Kurier, 13.12.2002

Eine wirklich malerische Kulisse bot der Dorfplatz des Ortes Fiss im Oberland am Donnerstag, wo eine Christkindlmarkt-Szene für den ORF-Weihnachtsfilm des kommenden Jahres gedreht wurde. Dazu hatte das Produktionsteam von ORF, ARD und Klaus Graf Film das Seinige beigetragen. Der Weihnachtsmarkt wurde nämlich von ihnen aufgebaut und Schneekanonen hatten über Nacht dafür gesorgt, dass das – für das Weihnachtsmärchen unverzichtbare – weiße Gold die Szenerie in adventliche Stimmung tauchte. (…) Für den Film „Vom Himmel hoch …“, der bis 20. Dezember in Fiss gedreht wird, konnten deutsche Stars gewonnen werden. Film- und Fernsehschauspieler Heinz Hoenig – „Bösewicht“ bekannter TV-Produktionen wie „Der Schattenmann“, „Der König von St. Pauli“ oder die „Affäre Semmeling“ – steht in einer ungewöhnlichen Rolle vor der Kamera.

Er spielt einen buchstäblich auf die Erde „gefallenen“ Engel. Zur Strafe für seine Völlerei muss das Himmelswesen Johannes Engel erst eine gute Tat tun, bevor es wieder seine Flügel bekommt und in den Himmel zurückkehren darf. Dafür hat er allerdings nur fünf Tage Zeit. „Alle meine Töchter“-Stars Jutta Speidel spielt die weibliche Hauptrolle. Sie verkörpert Gabriela Kaiser, die Mutter des gehbehinderten Buben Julian – gespielt vom 12-jährigen Marian Lösch – die den Engel bei sich aufnimmt. Für Heinz Hoenig, der sich selbst nicht als „Rauhbein“ sieht, war es ein Lebenstraum, einen Engel zu spielen.


Marianne Fischer, Kleine Zeitung, 15.12.2002

Im Tiroler Dorf Fiss ist Weihnachtsstimmung pur angesagt, denn noch bis 20. Dezember wird hier der nächstjährige ORF-Weihnachtsfilm „Vom Himmel hoch …“ gedreht. Auf dem malerischen Dorfplatz wurde eigens ein Weihnachtsmarkt aufgebaut. Zwischen den Schauspielern, Komparsen und Technikern tummeln sich zwei Esel. Produzent Klaus Graf hat ein altes Ringelspiel aufgetrieben, eine Schneekanone sprengt weiße Fussel in die Luft, die nicht nur an Bäumen, sondern auch an Mützen und Schuhen kleben.

Im Mittelpunkt des Treibens steht ein Engel, den Gott wegen seiner Völlerei kurzerhand aus dem himmlischen Paradies wirft. Er fällt aus einem Deckenfresko und muss sich seine Flügel durch eine gute Tat zurück verdienen. Für Heinz Hoenig ist die ungewohnte Rolle des verbannten Götterboten eine „große Ehre“: „Man spielt nur einmal im Leben einen Weihnachtsengel.“ (…) Jutta Speidel, die die weibliche Hauptrolle spielt, ist (…) im Film „der Sozialfall von Heinz Hoenig“. Denn als Mutter eines Sohnes im Rollstuhl (gespielt von Marian Lösch) kann sie himmlische Hilfe ganz gut gebrauchen. Auch im wirklichen Leben fühlt sie sich von Engeln beschützt: „Ich rede sogar mit ihnen“, erzählt sie. Die Filmgeschichte jedenfalls haben sie verzaubert. Das gilt auch für die Fisser, wenn man den lächelnden Gesichtern glauben darf.

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