Lilly Schönauer – Und dann war es Liebe

Lilly Schönauer – Und dann war es Liebe
Regie: Holger Barthel, 2008

Zum Inhalt

Für Jana ist es die Chance auf eine Festanstellung als Redakteurin, als sie den Auftrag bekommt, herauszufinden, wann und wo der ebenso reiche wie öffentlichkeitsscheue Unternehmer Phillip seine Verlobung feiert. Dafür nimmt sie eine Stelle als Kindermädchen für die Ferien des Witwers und seiner Familie am Millstätter See an. Aber dann läuft alles anders als geplant.

Jana Berger (Muriel Baumeister) erhält vom Magazin „Hochglanz“ einen Spezialauftrag, der mit der Fixanstellung in der Kulturredaktion belohnt wird: Sie soll herausfinden, wann und wo sich der berühmte, aber extrem pressescheue Unternehmer Philipp Mertens (Bernhard Schir) mit der ebenso reichen Sekterbin Julie Warenberg (Sandra Speichert) verloben wird.

Jana bewirbt sich als Kindermädchen, das für die Ferien am Millstätter See von der Familie des Witwers Philipp gesucht wird – und bekommt gegen jede Chance den Job. Sie kann nicht ahnen, dass der attraktive Mann, mit dem sie vor dem Bewerbungsgespräch unsanft zusammengestoßen war, ihr zukünftiger Arbeitgeber ist, der auf Anhieb mehr als nur Sympathie für die junge Frau verspürte. Janas Euphorie bekommt einen Dämpfer, als sie die Kinder, die sie von nun an durch ein straffes Ferienprogramm bringen soll, kennen lernt, und die ihr schroff die kalte Schulter zeigen. Von Philipp, den sie mit Erschrecken und Freude wiedererkennt, ist kaum was zu sehen – der Mann ist auch in den Ferien nur am Arbeiten.

Dafür ist Julie sehr präsent, die Jana ihre Überlegenheit gerne spüren lässt. Auch der Blick von Philipps gestrenger Mutter Rosemarie (Krista Stadler) lastet prüfend auf Jana. Doch langsam tauen die Kinder auf, und Jana bemerkt erstaunt, wie viel Freude ihr ihre Aufgabe macht. Als sie eines Nachts unverhofft Philipp am Seeufer trifft, entspinnt sich ein sehr vertrauliches Gespräch. Philipp, der in der Stille der lauen Sommernacht ein wenig zur Ruhe kommt, vertraut sich Jana an, und auch Jana ertappt sich dabei, wie sie ihm Dinge erzählt, die weit über berufliche Belange hinausgehen.

In dieser Nacht kommt es beinahe zu einem Kuss, doch im letzen Moment ruft Jana sich in Erinnerung, dass Philipp kurz vor der Verlobung mit Julie steht, und kann endlich erste Informationen an ihre Kollegin in der Redaktion weitergeben: intime Details über Ort, Zeitpunkt und Gästeliste der Verlobungsfeier, ein Who’s Who der Reichen und Schönen.

Dass es zwischen Jana und Philipp funkt, bleibt auch von Julie nicht unbemerkt, und tapfer zieht sie die schmerzhaften Konsequenzen … Auch Jana trifft eine Entscheidung: Sie kann und will den Mann, in den sie sich verliebt hat, nicht verraten. Sie bittet ihre Kollegin, alle Informationen zu vernichten, bevor sie in Druck gehen können.

Erst als Jana und Philipp mit den Kindern eine versprochene Übernachtung am Segelboot zelebrieren und Philipp berichtet, dass Julie und er sich in aller Freundschaft getrennt haben, brechen zwischen Philipp und Jana die Dämme. Sie haben so vieles gemeinsam, und jetzt können sie auch ihre Liebe zueinander eingestehen.
Aber am nächsten Tag ist der Traum geplatzt: Philipps Mutter hält ihnen bei ihrer Ankunft die neueste Ausgabe von „Hochglanz“ entgegen: auf dem Titel eine Collage von Philipp und Julie mit der Ankündigung aller Details über die bevorstehende Verlobung, darunter Janas Name …

Darsteller*innen

Phillip Mertens: Bernhard Schir
Jana Berger: Muriel Baumeister
Rosemarie Mertens: Krista Stadler
Karl Marek: Michael Schönborn
Elisabeth: Ursela Monn
Sofie Mertens: Stella Butz
Leon Mertens: Alexander Zerbes
Nele: Franziska Schlattner
Chefredakteur Wagner: Michael Rast
Peter Vermont: Jan Erik Rippmann
Personalchef: Alexander Jagsch
u. v. a.

Stab

Regie: Holger Barthel
Drehbuch: Claudia Kaufmann
Kamera: Marc Prill
Schnitt: Thomas Knöpfel
Komponist: Yull-Win Mak
Szenenbild: Isidor Wimmer
Kostüm: Elisabeth Binder-Neururer
Maske: Monika Puymann, Hedi Mayr-Hassler
Ton: Thomas Szabolcs
Licht: Martin Winna
Standfotograf: Hubert Mican
Redaktion: Astrid Ruppert, ARD Degeto; Katharina Schenk, ORF
Produktionsleitung: Mathias Hammer
Herstellungsleitung: Michal Pokorny
Producerin: Julia Wenzel
Produktion: Bavaria Fernsehproduktion GmbH
Produzent: Ronald Mühlfellner
Produktion: Graf Filmproduktion GmbH
Produzent: Klaus Graf

Produktionsdaten

Format: Melodrama | 90 Min
Produktionszeit: Mai bis Juni 2008
Drehort: Wien, Villach, Millstätter See und Umgebung
TV-Sender: Koproduktion mit ARD Degeto und ORF
Förderstellen: FERNSEHFONDS AUSTRIA; Kärnten Werbung; Millstätter See Tourismus GmbH
Produktion: Bavaria Fernsehproduktion GmbH
Produzent: Ronald Mühlfellner
Produktion: Graf Filmproduktion GmbH
Produzent: Klaus Graf
Erstausstrahlung: Fr 28.11.2008 | 20:15 Uhr; ARD 4,59 Mio. Zuseher | Marktanteil 15,5 %; ORF 645.000 Zuseher | Marktanteil 29 %