So wird Borchert ohne anwaltlichen Beistand in den Besucherraum der Zürcher JVA gebracht, wo jedoch nicht der erwartete deutsche Staatsanwalt, sondern sein Ex-Chef Horst Zeidler auf ihn wartet. Zeidlers Vorwurf: Von dem Schmiergeld der FonSonic, das Borchert, Frederick Kuhn und Enrico Strasser zur Akquise in Südamerika einsetzten, wurde eine erhebliche Summe abgezweigt. Sein Vorschlag: Da Kuhn sich umgebracht hat und Strasser verschwunden ist, soll Borchert weiteren Schaden von FonSonic abwenden und nicht nur die Bestechung, sondern auch die Unterschlagung auf seine Kappe nehmen. Im Gegenzug lässt Zeidler seine Beziehungen spielen und garantiert für ein mildes Urteil … Borchert lehnt vehement ab: Er hat kein Geld in die eigene Tasche gesteckt! Zeidler gibt ihm vier Tage Bedenkzeit, die Borchert dank seiner Intervention auf freiem Fuß verbringen darf, bevor er nach Deutschland ausgeliefert wird.
Der erste Weg in Freiheit führt Borchert zur Banque LaGarde und tatsächlich findet sich da ein Konto mit den abgezweigten Millionen – und es lautet auf seinen Namen! Gleich darauf erhält Borchert die erpresserische Forderung, die Summe auf ein Nummernkonto zu überweisen. Thomas Borchert muss Dominique um Unterstützung bitten, und auch wenn sie seine Vertretung weiter ablehnt, hilft sie ihm doch dabei, der Spur des Geldes zu folgen. Der Forderung wird bald deutlich Nachdruck verliehen, und als auf die beiden geschossen wird, versucht Borchert, die junge Kollegin aus der Gefahrenzone zu bringen. Doch wer steckt hinter all dem? Kuhn ist tot, also muss es Strasser sein, glaubt Borchert, und versucht den Untergetauchten ausfindig zu machen. Doch dabei macht Thomas Borchert eine Entdeckung, die alles, woran er bisher geglaubt hat, in Frage stellt …