Die Liebe hat das letzte Wort

Die Liebe hat das letzte Wort
Regie: Ariane Zeller; 2004

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Ein turbulenter und romantischer Fernsehfilm, in dem ein griesgrämiger Professor auf vielen Umwegen und mithilfe eines kleinen Ausreißers in seiner italienischen Haushälterin die wahre Liebe findet.

Robert Senden (Günther Maria Halmer) ist Professor für Deutsche Literatur und Kunstgeschichte an der Grazer Universität. Seit dem Tod seiner Frau lebt er ein zurückgezogenes, streng reglementiertes, vergeistigtes Leben. Den Haushalt besorgt ihm Maria Bonfiglio (Sabine Vitua), eine temperamentvolle Italienerin, die mit ihrem Bruder Luigi nach Österreich kam, um hier Geld für den Erhalt des Familienerbes, eines Weinguts im Friaul, zu verdienen.

Gerade haben die Sommerferien begonnen, und Maria holt Ricky (Jeremy Mockridge), ihr 8jähriges Patenkind, am Bahnhof ab. Am Abend erfährt Maria telefonisch von ihrer Mutter Anna (Ruth Maria Kubitschek), dass das Weingut der Bonfiglios tief in finanziellen Schwierigkeiten steckt und eine Versteigerung unabwendbar scheint. Verzweifelt lässt sie Ricky am Morgen bei Professor Senden zurück, um den Zug nach Italien zu erreichen, annehmend, dass Rickys Vater in wenigen Minuten auftauchen wird, um den Jungen abzuholen. Doch dieser bleibt verschollen, und äußerst unwillig muss sich Robert, der mit Kindern überhaupt nichts anfangen kann, des verängstigten Jungen annehmen.

Als Ricky erfährt, dass sein Vater in Italien einen Unfall hatte, büchst er in höchster Sorge aus – mit Robert auf den Fersen, der durch einen Hechtsprung in den anfahrenden Zug die Verfolgung aufnimmt. Insgeheim ist Robert Rickys Flucht gar nicht so unrecht, denn sie bietet ihm Gelegenheit, die still verehrte Maria wieder zu sehen.

Auf dem Weingut der Bonfiglios ist die Stimmung jedoch gedrückt, und als der eifersüchtige Robert Maria die Tour mit dem Bankier Venuti (Christian Kohlund) vermasselt und das Weingut damit verloren scheint, hat er seinen Kredit endgültig verspielt. Da verschwindet auch noch der verstörte Ricky …

Darsteller*innen

Prof. Robert Senden: Günther Maria Halmer
Maria Bonfiglio: Sabine Vitua
Ricky Lehmann: Jeremy Mockridge
Anna Bonfiglio: Ruth Maria Kubitschek
Sergio Venuti: Christian Kohlund
Taxifahrer Hans: Wolfram Berger
Dekan: Peter Fröhlich
Thomas Lehmann: Heio von Stetten
Frau Weber: Brigitte Antonius
u. v. a.

Stab

Regie: Ariane Zeller
Drehbuch: Mónica Simon
Kamera: Axel Henschel
Schnitt: Melanie Werwie
Komponist: Rainer Oleak
Szenenbild: Jörg Fahnenbruck
Kostüm: Joyce Tan
Maske: Grit Jaschob
Ton: Wolfgang Schukrafft
Licht: Thomas Blum
Standfotograf: Gabriele Crozzoli
Postproduktion: Media Factory Berlin
Redaktion: Diane Wurzschmitt, ARD Degeto; Bernhard Natschläger, ORF
Produktionsleitung: Michal Pokorny
Produktionsfirma: Schiwago Film im Auftrag der Klaus Graf Filmproduktion GmbH
Ausführender Produzent: Martin Lehwald
Produzent: Klaus Graf

Produktionsdaten

Format: TV-Romanze | 90 Min
Produktionszeit: Juni bis Juli 2003
Drehort: Graz, Friaul
TV-Sender: ARD Degeto, Koproduktion mit ORF
Förderstelle: Land Steiermark
Internationaler Titel: Love has the last Word
Weltvertrieb: SevenOne International
Erstausstrahlung:

  • Fr 02.07.2004 | 20:15 Uhr; ARD 4,9 Mio. Zuseher | Marktanteil 18,5 %

  • Mi 06.10.2004 | 20:15 Uhr; ORF 979.000 Zuseher | Marktanteil 40 %