Vera – Die Frau des Sizilianers

Vera – Die Frau des Sizilianers
Regie: Joseph Vilsmaier, 2005

Zum Inhalt

Ein Drama um große Gefühle nach einer wahren Begebenheit in den 1960er Jahren: Die naive Vera und ihre hingebungsvolle Liebe zum kleinkriminellen Sizilianer Gaettano stehen im Mittelpunkt dieses TV-Epos.

Vera (Lara Joy Körner), elternlos bei ihren Großeltern (Eva Maria Bauer, Hans Teuscher) in den 60er Jahren in einer deutschen Kleinstadt lebend, lernt in dem Sizilianer Gaettano (Gunter Gillian), dessen Vater (Urs Hefti) ein Eiscafé im Ort eröffnet, die Liebe ihres Lebens kennen. Doch Gaettano setzt diese Liebe immer wieder aufs Spiel: Er liebt Vera wirklich, nimmt es mit der Wahrheit aber wenig genau.

Immer wieder lässt er sich gutgläubig abzocken, bis er aus falsch verstandener Loyalität zu Toni Viccini (Max Tidof), einem Nachtclubbesitzer und dem gefährlichsten Freund, den man haben kann, sogar im Gefängnis landet. Nach seiner Freilassung überredet er Vera, mit ihm und der kleinen Tochter Tiziana nach Sizilien zu gehen und dort ein neues Leben anzufangen.

Enttäuscht findet sich Vera statt im erträumten Haus am Meer in einer kleinen Wohnung in einer hässlichen Neubausiedlung wieder. Gaettano wird von seinem Onkel Carlo (Mario Adorf), einem der großen ehrenwerten Männer Siziliens, als Spediteur angestellt. Doch die Nähe zu illegalen Geschäften lockt Gaettano mehr und mehr. Als auch noch Toni, inzwischen mit Gaettanos kleiner Schwester Anna (Carolina Vera-Squella) verlobt, in Sizilien auftaucht, lässt er sich auf Tonis verbrecherische Machenschaften ein. Als aus Tonis und Annas Hochzeit ein blutiges Drama wird, schwört Gaettano Rache.

Vera, hochschwanger und dem Spiel der Mächte scheinbar hilflos ausgeliefert, versucht verzweifelt, ihn zurückzuhalten. Doch Gaettano hat die Gegner, mit denen er sich nun anlegt, unterschätzt, und auch seinem Onkel Carlo und dessen treuen Begleiter Giuseppe (Heinz Hoenig) gelingt es nicht zu verhindern, dass die Unschuldigen zu Opfern werden und Verrat hohen Blutzoll fordert. Erst als Vera erstmals den Mut fasst, einzugreifen, kann sie dem Leben der jungen Familie eine neue Richtung geben …

Darsteller*innen

Vera Kienzle: Scalli Lara Joy Körner
Gaettano Scalli: Gunther Gillian
Carlo Scalli: Mario Adorf
Antonio Viccini: Max Tidof
Giuseppe: Heinz Hoenig
Anna Scalli: Carolina Vera-Squella
Alfredo Scalli: Urs Hefti
Maria Scalli: Elisabeth Trissenaar
Oma Elfriede Kienzle: Eva Maria Bauer
Opa August Kienzle: Hans Teuscher
Erich Brinkmann: Martin Semmelrogge
Vincenzo Mandani: Orso Maria Guerrini
u. v. a.

Stab

Regie: Joseph Vilsmaier
Drehbuch: Rolf-René Schneider
Kamera: Joseph Vilsmaier
Schnitt: Norbert Herzner
Komponist: Gert Wilden jun.
Szenenbild: Alexander Manasse
Kostüm: Ingrida Bendzuk
Maske: Ruth Philipp
Ton: Christian Lutz
Licht: Franz Weber
Standfotograf: Fotografiestudio Coscia
Postproduktion: ARRI München
Redaktion: Hans-Wolfgang Jurgan, ARD Degeto; Andrea Bogad-Radatz, ORF
Produktionsleitung: Gunnar Juncken
Herstellungsleitung: Michal Pokorny
Produktionsfirma: Schiwago Film im Auftrag der Graf Film GmbH
Ausführender Produzent: Martin Lehwald
Produzent: Klaus Graf

Produktionsdaten

Format: TV-Zweiteiler | 2 x 100 Min
Produktionszeit: August bis November 2003
Drehort: Kaiserswerth, Catania
TV-Sender: Koproduktion mit ARD Degeto und ORF
Förderstelle: Filmstiftung Nordrhein-Westfalen
Internationaler Titel: Vera – A Sicilian Love
Weltvertrieb: SevenOne International
Erstausstrahlung:

  • Karfreitag 25.03.2005 | 20:15 Uhr; ARD 5,8 Mio. Zuseher | Marktanteil 17,7 %; ORF 813.000 Zuseher | Marktanteil 33 %

  • Ostersonntag 27.03.2005 | 20:15 Uhr; ARD 5,2 Mio. Zuseher | Marktanteil 16,6 %; ORF 839.000 Zuseher | Marktanteil 32 %