Das Weihnachtsekel
Regie: Joseph Vilsmaier, 2006
Zum Inhalt
Eine unterhaltsame und humorvolle Weihnachtsgeschichte mit Fritz Wepper in der Titelrolle als mürrischem Weihnachts- und Menschenhasser, der vom Schicksal auf eine harte Probe gestellt wird.
Er mag keine Menschen, auch nicht zu Weihnachten. Er möchte allein sein – auch am Heiligabend. Robert Lahnstein (Fritz Wepper), gefürchteter TV-Kommentator, hält Weihnachten für ebenso verlogen wie die Politik. Deshalb packt er seinen Geländewagen mit einer gefrorenen Gans und einem Tannenbaum, um sich zurückzuziehen auf seine einsame Hütte in den Bergen. Noch nicht einmal auf die Gesellschaft seines Sohnes Martin (Gunther Gillian), der sich als Pianist durchs Leben schlägt und den der Vater für einen Versager hält, legt er Wert.
Aus dem Radio kommt Weihnachtsmusik, vom Himmel Schnee – das Weihnachts-Ekel wird sein Ziel nicht erreichen. Weihnachten endet für ihn an einem Baum! Fluchend und gereizt macht er sich mit gefrorener Gans und Tannenbaum auf den Weg durch Schnee, Eis und Kälte. Mit letzter Kraft erreicht er eine Scheune. Doch er, der Menschen um sich herum nicht ausstehen kann, ist nicht allein! In jener Nacht haben sich dort vor dem Schneesturm die verschiedensten Charaktere verkrochen:
• Konrad Neuberger (Gerd Silberbauer), äußerlich ein Stadtstreicher, innerlich ein Mann mit viel Poesie und Narben, die das Leben geschlagen hat.
• Simone Jacob (Kristina Sprenger), eine junge hochschwangere Frau, die sich kurz vor Weihnachten von ihrem verheirateten Geliebten getrennt, den Weg ins Krankenhaus aber nicht mehr geschafft hat.
• Thomas Sattler (Michael Roll), ein Geldbote, mit seinem kleinen Sohn Moritz. Er verbirgt ein Geheimnis, das 246.460 Euro wert ist. Geld, das er unterschlagen hat.
• Rita Waltleitner (Ruth Drexel), eine elegante ältere Dame, die so gar nicht in das Altenheim passt, in das sie von ihren Verwandten abgeschoben wurde –auf der Flucht ins Leben.
• Felicitas Fernandez (Julia Cencig), eine hübsche Mexikanerin, die man für Herrenabende buchen kann und die mehr Moral besitzt, als es den Anschein hat.
Die Geschichte erzählt ebenso humorvoll wie dramatisch die wundersame Wandlung des „Weihnachts-Ekels“, der in seinen eigenen Ansprüchen und Vorurteilen scheitert und schließlich in Lebensgefahr gerät, aus dem ihm der „größte Verlierer“ der Scheunengesellschaft rettet. Am Ende hat die Gruppe außergewöhnlicher Menschen das „Weihnachts-Ekel“ besiegt – und er sich selbst…
