Der Zürich-Krimi: Borchert und der Tote im See
Regie: Florian Froschmayer
Zum Inhalt
Thomas Borcherts (CHRISTIAN KOHLUND) Patentochter Jenny (LEA FREUND), eine engagierte junge Frau, kommt nach Zürich: Sie hat sich in den Sohn ihres Arbeitgebers Gentian Gjeluci (PETER DAVOR) verliebt, ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann und Wohltäter, der in der Stadt ein Sanatorium betreibt für rekonvaleszente Kinder aus seiner ehemaligen Heimat Albanien. Borcherts Wiedersehensfreude ist durchmischt mit schlechtem Gewissen, denn nach dem Verlust seiner Familie hat er Jenny vernachlässigt und war nicht die emotionale Stütze, die die junge Frau nach dem frühen Tod der Eltern gebraucht hätte.
Eine Gelegenheit zur Wiedergutmachung bekommt er schnell, denn am Flughafen wird in Jennys Gepäck Marihuana gefunden. Für Borchert und seine Chefin Dominique Kuster (INA PAULE KLINK) ist klar, dass die Drogen der angehenden Kinderärztin untergeschoben wurden. Nach dem Vorfall beim Zoll wird Jenny die Praktikumsstelle im Sanatorium von Gjeluci verweigert, und sein Sohn Dorian (NICOLA PEROT), Jennys große Liebe, lässt sich verleugnen … Für Jenny bricht eine Welt zusammen – in was ist sie da hineingeraten? Zunächst scheint es, als würde der konservative Gentian Gjeluci alles tun, um Dorians Liebe zu Jenny zu sabotieren. Doch dann wird Gentian bei seinem morgendlichen Schwimmtraining im Zürcher See von einem Motorboot überfahren, und alles deutet daraufhin, dass Jenny sich an ihm gerächt hat …
Hauptmann Furrer (PIERRE KIWITT) nimmt die Ermittlungen auf, und Jenny muss wegen Mordverdachts in U-Haft. Um Jennys Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu überführen, machen Borchert und Dorian gemeinsame Sache. Doch zu Dorians Entsetzen findet Borchert heraus, dass sein Vater Gentian Geschäfte mit dem Capo (ÖZGÜR KARADENIZ) machte, dem gefährlichen Paten eines albanischen Mafiaclans – eine Entdeckung, die Dorians Leben bedroht und seine Zukunft mit Jenny völlig in Frage stellt …
„Der Zürich-Krimi – Borchert und der Tote im See“ (AT) ist eine Produktion der Graf Film (Produzent: Klaus Graf, Producerin: Annemarie Pilgram) im Auftrag von ARD Degeto für Das Erste (Redaktion: Diane Wurzschmitt) – gefördert vom tschechischen Staatsfonds für Kinematografie.
